KI-Suchen
Sichtbar in KI-Suchen: was über ChatGPT, Perplexity und Googles KI-Übersichten bekannt ist
Immer mehr Menschen fragen ChatGPT, Perplexity oder die KI-Übersichten bei Google, statt sich durch eine Trefferliste zu klicken. Die Antworten nennen Quellen – und jede Website will eine davon sein.
Über das Wie kursieren viele Versprechen. Diese Seite trennt, was die Anbieter selbst dokumentieren, von dem, was sie nicht offenlegen: Crawler und robots.txt, strukturierte Daten, die llms.txt – mit Quellen und Grenzen.

Für wen diese Seite gedacht ist
- Betriebe, die in KI-Antworten als Quelle auftauchen wollen
- Alle, die ein Angebot für „KI-Sichtbarkeit“ oder GEO prüfen
- Website-Betreiber, die KI-Training erlauben oder sperren wollen
Die Ausgangslage
Warum Websites in KI-Antworten fehlen
Bevor eine KI eine Website zitieren kann, muss ihr Crawler sie lesen dürfen und die Inhalte verstehen. An diesen Stellen scheitert es am häufigsten:
Gesperrt, ohne es zu wissen
Eine robots.txt aus einer Vorlage, eine Firewall oder ein CDN kann Crawler aussperren. Google rät ausdrücklich, das Crawling in der robots.txt und bei allen CDNs und Hosting-Diensten zuzulassen.
Training und Suche verwechselt
Wer pauschal alle KI-Crawler sperrt, um sein Material vom Training auszuschließen, sperrt oft auch die Such-Crawler – und verschwindet aus den Antworten von ChatGPT oder Perplexity.
Inhalte, die keine Maschine lesen kann
Preise im Bild, Leistungen nur im PDF, Öffnungszeiten nur im Instagram-Profil: Google empfiehlt, wichtige Inhalte als Text bereitzustellen.
Versprechen ohne Beleg
Manche Angebote zur „KI-Sichtbarkeit“ versprechen Platzierungen in ChatGPT. Die Anbieter der KI-Dienste nennen in ihren Angaben aber keine Kriterien, nach denen ihre KI die Quellen einer Antwort auswählt.
Belegt und offen
Was über KI-Suchen bekannt ist – und was nicht
Unter „Bekannt“ stehen Aussagen, die die Anbieter selbst dokumentieren; die Fundstellen stehen unten unter „Quellen“. Unter „Nicht bekannt“ steht, was in diesen Angaben fehlt.
Bekannt
- Google: In KI-Übersichten und im KI-Modus erscheinen nur Seiten, die indexiert und für ein Snippet in der Google-Suche zugelassen sind; zusätzliche technische Anforderungen gibt es nicht.
- Google: Strukturierte Daten müssen mit dem sichtbaren Text übereinstimmen. Besondere schema.org-Daten oder KI-Textdateien braucht es für die KI-Funktionen nicht.
- Google: Mit nosnippet, data-nosnippet, max-snippet oder noindex steuern Sie, was aus Ihren Seiten in der Suche erscheint – auch in den KI-Funktionen.
- Google: Seit dem 31. August 2026 können Sie Ihre Website in der Search Console unter „Einstellungen“ › „Generative KI in der Google Suche“ von den Übersichten mit KI, dem KI-Modus und den KI-Funktionen in Discover ausschließen. Ab Werk ist sie eingeschlossen; auf die übrige Suche wirkt die Einstellung nicht, und das KI-Training steuert sie nicht.
- Google: Das Token Google-Extended steuert das Training der Gemini-Modelle und die Fundierung von Antworten in der Gemini-App und in Vertex AI; auf die Google-Suche einschließlich der Übersichten mit KI wirkt es nicht.
- OpenAI: OAI-SearchBot ist der Crawler für die Suche in ChatGPT, GPTBot der für das Training; beide lassen sich in der robots.txt unabhängig voneinander steuern.
- Anthropic: ClaudeBot sammelt für das Training, Claude-SearchBot für die Suche in Claude, Claude-User ruft Seiten auf Wunsch von Nutzern ab. Alle drei beachten laut Anthropic die robots.txt; wer Claude-SearchBot oder Claude-User sperrt, kann in Claudes Suchantworten an Sichtbarkeit verlieren.
- Perplexity: PerplexityBot crawlt für die Suche, nicht für das Training. Perplexity-User ruft Seiten auf Wunsch von Nutzern ab und beachtet die robots.txt laut Perplexity im Allgemeinen nicht.
- Google: Seit dem 31. August 2026 zeigt die Search Console allen Websites einen eigenen „Leistungsbericht zu generativen KI-Funktionen“ mit den Impressionen in den Übersichten mit KI und im KI-Modus – Klicks weist er nicht aus. Im allgemeinen Leistungsbericht zählen diese Daten weiter zum Suchtyp „Web“.
Nicht bekannt
- Nach welchen Kriterien die KI aus den gecrawlten Seiten die Quellen einer Antwort auswählt.
- Ob die Suche von ChatGPT, Claude oder Perplexity die llms.txt anderer Websites auswertet – ihre Crawler-Angaben erwähnen sie nicht.
- Wie oft eine Website in Antworten von ChatGPT oder Perplexity genannt wird; einen Bericht wie die Search Console nennen die Angaben dieser Anbieter nicht.
- Ob und wie stark strukturierte Daten die Auswahl in ChatGPT oder Perplexity beeinflussen.
Stand und Grenzen
Die llms.txt: ein Vorschlag, kein Standard
Die llms.txt ist eine Markdown-Datei im Stammverzeichnis einer Website, etwa unter /llms.txt. Sie fasst in wenigen Zeilen zusammen, worum es geht, und verlinkt die wichtigsten Seiten – gedacht für Sprachmodelle und KI-Agenten, die eine Website lesen.
- Vorgeschlagen hat sie Jeremy Howard am 3. September 2024; die zweite Fassung des Vorschlags stammt vom 10. August 2026. Ein Standard eines Gremiums wie IETF oder W3C ist sie nicht – anders als die robots.txt, die seit 2022 als RFC 9309 festgeschrieben ist.
- Laut Googles Leitfaden zu generativen KI-Funktionen (Stand 10.07.2026) ignoriert die Google-Suche KI-Textdateien wie die llms.txt; sie schaden nicht und helfen nicht.
- OpenAI und Perplexity bieten für ihre eigenen Entwicklerdokumentationen eine llms.txt an. Dass ihre Suche die llms.txt anderer Websites auswertet, steht in ihren Angaben zu den Crawlern nicht; auch Anthropic erwähnt sie dort nicht.
- Unsere Einschätzung: Eine llms.txt kostet wenig und schadet nicht, eine Wirkung auf KI-Antworten ist aber nicht belegt. Diese Website hat eine – unter /llms.txt können Sie sie ansehen.
Die Lösung mit Cortexion
Was Cortexion für KI-Suchen mitbringt
Für KI-Suchen gelten nach Google dieselben Grundlagen wie für die normale Suche. Diese bringt Cortexion laut Funktionen-Seite mit:
Inhalte als Text
Der KI-Textgenerator schreibt komplette Texte für jede Seite – Leistungen, Über uns, Kontakt – statt einzelner Absatzvorschläge.
Beleg: Funktionen, KI-Textgenerator
Titel, Beschreibung, Adresse
Der KI-SEO-Assistent vergibt für jede Seite eine sprechende Adresse, einen eigenen Titel und eine Beschreibung für die Ergebnisliste.
Beleg: Funktionen, KI-SEO-Assistent
Strukturierte Daten
Strukturierte Daten für Suchmaschinen werden automatisch gepflegt, zusammen mit einer sauberen Überschriften-Struktur.
Beleg: Funktionen, KI-SEO-Assistent
Sitemap
Die Sitemap wird automatisch gepflegt, jede Nacht aktualisiert – damit Suchmaschinen neue Seiten finden.
Beleg: Funktionen, Fundament
Echte Suchbegriffe
Weil die KI Ihre Inhalte kennt, formuliert sie Seiten um die Suchbegriffe herum, mit denen Ihre Kunden wirklich suchen.
Beleg: Funktionen, KI-SEO-Assistent
Schnell und fürs Handy
Die Seiten laden schnell, und jede Seite wird zuerst fürs Handy gebaut und vor der Freigabe auf Handy, Tablet und Bildschirm geprüft.
Beleg: Funktionen, KI-SEO-Assistent
Grenzen
Was niemand versprechen kann
Auch die beste Grundlage macht aus einer Website keine garantierte Quelle. Diese Punkte gehören zur vollständigen Rechnung.
- Eine Garantie, in ChatGPT, Perplexity oder Googles KI-Übersichten genannt zu werden, kann weder Cortexion noch eine andere Agentur geben. Auch Google schreibt: Indexierung und Bereitstellung sind nicht garantiert.
- Welche KI-Crawler Ihre Website lesen dürfen, entscheiden Sie; welche Ihre robots.txt heute zulässt, zeigt der KI-Crawler-Check. Eine eigene Einstellung dafür nennt unsere Funktionen-Seite nicht.
- Ob sich robots.txt und llms.txt per Chat anpassen lassen, nennt die Funktionen-Seite nicht; fragen Sie das vorab per E-Mail an hello@cortexion.ai oder unter +49 221 67763990.
- Vieles liegt außerhalb Ihrer Website: Google rät, die Angaben im Unternehmensprofil aktuell zu halten; Bewertungen und Erwähnungen auf anderen Seiten steuert keine Website allein.
- Ob ein Besuch aus einer KI-Antwort kommt, sehen Sie in der Statistik von Cortexion nur, wenn der Dienst die Herkunft mitsendet.
Der Ablauf
In vier Schritten lesbar für KI-Suchen
Was die Anbieter selbst empfehlen, in eine Reihenfolge gebracht.
-
Schritt 1: Zugang prüfen
robots.txt und Indexierung
Der KI-Crawler-Check zeigt, welche Crawler Ihre Startseite lesen dürfen; Indexierung prüfen zeigt, ob etwas Google aussperrt.
-
Schritt 2: Entscheiden
Training und Suche
Such-Crawler wie OAI-SearchBot, Claude-SearchBot und PerplexityBot zulassen, wenn Sie in Antworten auftauchen wollen; Training mit GPTBot, ClaudeBot oder Google-Extended bewusst erlauben oder sperren.
-
Schritt 3: Inhalte als Text
vollständig und aktuell
Leistungen, Preise, Region, Ansprechpartner und Öffnungszeiten gehören als Text auf die Website, nicht nur ins Bild oder PDF. Strukturierte Daten passend zum sichtbaren Text.
-
Schritt 4: Beobachten
laufend
Website in der Search Console bestätigen, den Leistungsbericht zu generativen KI-Funktionen ansehen, Unternehmensprofil bei Google aktuell halten und regelmäßig prüfen, ob die robots.txt noch stimmt.
Zum Abhaken
Checkliste für KI-Suchen
Jeder Punkt beruht auf den Angaben von Google, OpenAI, Anthropic oder Perplexity.
- Erlaubt die robots.txt Googlebot, OAI-SearchBot, Claude-SearchBot und PerplexityBot den Zugriff auf Ihre wichtigen Seiten?
- Sperren Firewall, CDN oder Hosting-Dienst diese Crawler nicht stillschweigend aus?
- Sind die Seiten indexiert und für Snippets zugelassen – kein noindex oder nosnippet, wo Sie gefunden werden wollen?
- Stehen wichtige Fakten als Text auf der Seite, nicht nur im Bild oder im PDF?
- Stimmen die strukturierten Daten mit dem sichtbaren Text überein?
- Führen interne Links zu allen wichtigen Seiten?
- Ist Ihr Unternehmensprofil bei Google aktuell?
- Haben Sie bewusst entschieden, ob GPTBot und ClaudeBot Ihre Inhalte für das Training sammeln dürfen und ob Google-Extended sie für das Training der Gemini-Modelle und die Fundierung in der Gemini-App und in Vertex AI freigibt?
- Steht die Search-Console-Einstellung „Generative KI in der Google Suche“ so, wie Sie es wollen? Ab Werk ist Ihre Website in den Übersichten mit KI und im KI-Modus eingeschlossen.
- Ist Ihre Website in der Search Console bestätigt?
Häufige Fragen
Fragen zu KI-Suchen
Jede Antwort steht für sich. Fachbegriffe erklärt das Website-Glossar.
Voraussetzung ist, dass der Crawler OAI-SearchBot Ihre Website lesen darf: Wer ihn in der robots.txt sperrt, erscheint laut OpenAI nicht in den Suchantworten von ChatGPT, höchstens als Navigationslink. Eine Änderung greift nach etwa 24 Stunden. Darüber hinaus helfen vollständige Inhalte als Text; nach welchen Kriterien ChatGPT die Quellen einer Antwort auswählt, legt OpenAI in seinen Angaben nicht offen.
Nein. Google schreibt, dass es keine zusätzlichen Anforderungen und keine speziellen Optimierungen für KI-Übersichten und KI-Modus gibt. Eine Seite muss indexiert sein und mit Snippet in der Suche erscheinen dürfen; es gelten die üblichen Grundlagen der Suchmaschinenoptimierung, etwa hilfreiche Inhalte, interne Links und strukturierte Daten, die zum sichtbaren Text passen.
Nötig ist sie nach heutigem Stand nicht. Laut Googles Leitfaden zu generativen KI-Funktionen (Stand 10.07.2026) ignoriert die Google-Suche KI-Textdateien wie die llms.txt; sie schaden nicht und helfen nicht. Die Crawler-Angaben von OpenAI, Anthropic und Perplexity erwähnen die llms.txt nicht. Die Datei ist ein Vorschlag von Jeremy Howard aus dem Jahr 2024, kein verabschiedeter Standard. Sie kostet wenig und schadet nicht, eine Wirkung auf KI-Antworten ist aber nicht belegt.
Nicht, wenn Sie gezielt sperren. Bei OpenAI steuert GPTBot das Training und OAI-SearchBot die Suche, beide unabhängig voneinander. Bei Anthropic sammelt ClaudeBot für das Training; wer stattdessen Claude-SearchBot sperrt, kann in Claudes Suchantworten an Sichtbarkeit verlieren. Bei Google steuert das Token Google-Extended das Training der Gemini-Modelle und die Fundierung von Antworten in der Gemini-App und in Vertex AI; auf die Google-Suche einschließlich der Übersichten mit KI wirkt es nicht. Wer dagegen pauschal alle Crawler sperrt, verschwindet auch aus den Suchantworten.
Für Googles KI-Funktionen verlangt Google keine besonderen strukturierten Daten; vorhandene müssen aber mit dem sichtbaren Text übereinstimmen. Ob ChatGPT oder Perplexity strukturierte Daten bei der Auswahl ihrer Quellen nutzen, dokumentieren diese Anbieter nicht. Sinnvoll bleiben sie, weil sie Suchmaschinen helfen, Ihr Unternehmen und Ihre Seiten einzuordnen.
Für Google teilweise: Seit dem 31. August 2026 zeigt die Search Console allen Websites einen eigenen „Leistungsbericht zu generativen KI-Funktionen“ mit den Impressionen in den Übersichten mit KI und im KI-Modus – Klicks weist er nicht aus. Im allgemeinen Leistungsbericht zählen diese Daten weiter zum Suchtyp „Web“. Für ChatGPT und Perplexity nennen die Angaben der Anbieter keinen vergleichbaren Bericht. Besuche aus diesen Diensten erkennen Sie in Ihrer Statistik nur, wenn der Dienst die Herkunft mitsendet.
Quellen
Stand: Oktober 2026. Grundlage sind die Angaben der Anbieter selbst, abgerufen am 11.10.2026. Was Cortexion mitbringt, steht auf unserer Funktionen-Seite.
- Google Search Central: „KI-Funktionen und deine Website“ (deutsche Fassung zuletzt aktualisiert am 31.12.2025) – Anforderungen, Best Practices, strukturierte Daten, Steuerung und Messung. Angaben von Google zu KI-Funktionen
- Google Search Central: „Leitfaden von Google zur Optimierung für generative KI-Funktionen in der Google Suche“ (englische Fassung zuletzt aktualisiert am 10.07.2026, deutsche Übersetzung am 15.07.2026) – die Google-Suche ignoriert KI-Textdateien wie die llms.txt. Leitfaden von Google
- Search Console-Hilfe: „Leistungsbericht zu generativen KI-Funktionen (Google Suche)“ – seit 31.08.2026 für alle Websites, Impressionen in Übersichten mit KI und KI-Modus. Leistungsbericht zu generativen KI-Funktionen
- Search Console-Hilfe: „Freigabe von Inhalten für generative KI in der Google Suche managen“ – Einstellung „Generative KI in der Google Suche“, seit 31.08.2026 für alle Websites, ab Werk eingeschlossen, ohne Einfluss auf die übrige Suche und das KI-Training. Einstellung „Generative KI in der Google Suche“
- Google: Gewöhnliche Crawler von Google, darunter Googlebot und das Token Google-Extended (Training und Fundierung für Gemini, kein Einfluss auf die Google-Suche). Angaben von Google zu seinen Crawlern und Google-Extended
- OpenAI: GPTBot, OAI-SearchBot und ChatGPT-User, Steuerung über die robots.txt. Angaben von OpenAI zu seinen Crawlern (englisch)
- Perplexity: PerplexityBot und Perplexity-User. Angaben von Perplexity zu seinen Crawlern (englisch)
- Anthropic: ClaudeBot, Claude-SearchBot und Claude-User, Steuerung über die robots.txt (Hilfeartikel vom 07.04.2026). Angaben von Anthropic zu ClaudeBot, Claude-SearchBot und Claude-User (englisch)
- Robots Exclusion Protocol, RFC 9309 der IETF (September 2022). RFC 9309 (englisch)
- Jeremy Howard: „The /llms.txt file“, veröffentlicht am 3. September 2024, Fassung 2 vom 10. August 2026. llmstxt.org (englisch)
- Funktionen dieser Website: KI-Textgenerator, KI-SEO-Assistent, Fundament. Zu den Funktionen
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