Wurde Ihre Website gehackt? Der Spam-Check
Ihre Angaben
Ihr Ergebnis
Das Ergebnis erscheint hier, sobald Sie „Auf Spam prüfen“ wählen.
Erster Entwurf geschenkt, live ab 14,99 € netto/Monat im Jahresvertrag
Ohnehin ein Neuanfang geplant? Erst den Entwurf ansehen, dann entscheiden
Eine neue Website ersetzt keine Bereinigung. Steht ohnehin ein Neuanfang an, wählen Sie im ersten Schritt „Relaunch“ und nennen Sie Ihre bisherige Website: Wir übernehmen Ihre Inhalte und Bilder, überarbeiten die Texte, bauen ein neues Design für Handy und Desktop, und bewährte Seiten behalten ihre Adressen oder werden sauber weitergeleitet. Den ersten Entwurf erstellen wir kostenlos, fertig in unter 24 Stunden.
- Erster Entwurf geschenkt
- In wenigen Minuten ausgefüllt
- Pflicht: Worum es geht, zwei, drei Sätze zu Ihrem Unternehmen, Name und E-Mail
- Ohne Anmeldung
Nach dem Absenden: Sie erhalten gleich eine E-Mail mit Bestätigungslink. Erst nach Ihrer Bestätigung legen wir los – wir lesen Ihre Angaben, die KI-Agentur baut Ihre Website, und Sie bekommen den Link zu Ihrem Entwurf per E-Mail, in unter 24 Stunden und ohne Anruf.
Jede spätere Änderung beauftragen Sie mit einem Satz. Gebucht wird erst zum Überarbeiten und Live-Stellen, ab 14,99 € netto im Monat im Jahresvertrag (Monatsvertrag 17,99 €) – alle Preise ansehen.
Angebot ausschließlich für Unternehmer (§ 14 BGB), juristische Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtliche Sondervermögen. Alle Preise netto zzgl. gesetzlicher Umsatzsteuer.
Echte Websites aus dem Builder: cortexion.ai deutsche-tanktechnik.de lichtmast-mieten.de und diese Website selbst
Was der Test nicht sieht
Der Gehackt-Check ist ein Hinweis-Check, kein Virenscanner. Keine Auffälligkeit ist keine Entwarnung. Diese Fälle sieht er nicht:
- Tarnung, die an Googles IP-Adressen gebunden ist: Manche Schadprogramme zeigen Spam nur Abrufen, die wirklich von Google kommen. Unser Server hat keine Adresse von Google.
- Unterseiten: Wir prüfen nur die Startseite und die Sitemap. Spam kann auf eigenen Unterseiten liegen, die nur über Google zu finden sind.
- Schadcode auf dem Server: Dateien, Datenbank und Zugänge sehen wir nicht, nur das, was der Server ausliefert.
- Was erst ein Skript im Browser nachlädt oder verändert: Wir führen keine Skripte aus und lesen keine Stylesheets.
- Tarnung nach Gerät, Land, Uhrzeit oder nur beim ersten Besuch: Alle Abrufe kommen von unserem Server, zur selben Zeit und als Computer, nicht als Smartphone.
- Seiten, die ihren Inhalt erst im Browser aufbauen und Google eine fertige Fassung liefern: Links und Inhalt dieser Fassung können wir nicht mit dem Browser vergleichen.
Welche Seiten Google von Ihrer Domain kennt, zeigt die Suche „site:“ mit Ihrer Domain. Was Google von einer Seite erhalten hat, zeigt die URL-Prüfung in der Google Search Console.
Was tun bei einem Verdacht?
Diese sieben Schritte helfen beim Vorgehen. Sie garantieren keine saubere Website; holen Sie sich bei Unsicherheit früh Hilfe.
- Löschen Sie nichts überstürzt. Notieren Sie, was Ihnen auffällt, mit Datum und Adresse. Das hilft bei der Suche nach der Ursache.
- Informieren Sie Ihren Hoster. Er kann oft in den Protokollen des Servers nachsehen und weiß, welche Hilfe Ihr Tarif bietet.
- Ändern Sie alle Zugänge: beim Hoster, für FTP und für den Verwaltungsbereich Ihrer Website. Schalten Sie die Zwei-Faktor-Anmeldung ein, wo es möglich ist.
- Aktualisieren Sie Ihr Website-System und alle Erweiterungen.
- Spielen Sie ein sauberes Backup von vor der Manipulation ein oder beauftragen Sie Fachleute mit der Bereinigung. Ein Backup allein schließt die Lücke nicht; die Schritte 3 und 4 gehören dazu.
- Sehen Sie in der Google Search Console die Berichte „Sicherheitsprobleme“ und „Manuelle Maßnahmen“ an. Dort nennt Google Probleme, die es auf Ihrer Website gefunden hat.
- Beantragen Sie nach der Bereinigung eine Überprüfung, wenn einer der beiden Berichte ein Problem nennt. Wann Google die Website wieder normal zeigt, entscheidet Google.
Anleitung auf web.dev (englisch): Fix the Japanese keyword hack
So prüfen wir
Manipulierte Websites zeigen Spam oft nur Suchmaschinen oder Besuchern, die aus der Google-Suche kommen; wer die Adresse selbst eintippt, sieht nichts. Das Werkzeug ruft Ihre Startseite deshalb auf vier Arten ab und vergleicht die Antworten. Es meldet nie „gehackt“, sondern nur Auffälligkeiten, die zu einer Manipulation passen können.
Der Weg zum Ergebnis
- Aus Ihrer Eingabe wird der reine Domainname. Wir prüfen nur Websites, die öffentlich im Internet stehen; zeigt die Domain oder eine Weiterleitung auf eine interne Adresse, brechen wir ab.
- Unser Server ruft die Startseite zuerst wie im Website-Check auf, über https:// und http://. So wissen wir, ob und wo sie antwortet.
- Dann ruft er sie viermal gleichzeitig ab: zweimal als Browser ohne Herkunftsangabe (A1 und A2), einmal mit der Kennung von Googlebot (G) und einmal als Browser, der von https://www.google.com/ kommt (R). Zwei Browser-Abrufe zeigen, was sich von selbst ändert, etwa ein wechselnder Hinweis.
- Jeder Abruf folgt höchstens 10 Weiterleitungen, auch per meta refresh. Führt eine Weiterleitung auf eine andere Website, rufen wir sie nicht ab, sondern merken uns nur das Ziel. Eine Prüfung umfasst höchstens 40 Abrufe. Alle zusammen dürfen höchstens 18 Sekunden dauern, jeder einzelne höchstens 8 Sekunden und 2 MB.
- Antwortet ein Abruf mit Status 403 oder 429 oder mit der Prüfseite eines Schutzdienstes, gilt er als abgewiesen. Der betroffene Vergleich heißt dann „Vergleich nicht möglich: Abruf wurde abgewiesen“ und bleibt „Nicht geprüft“, nie „In Ordnung“.
- Eigene oder fremde Domain: Ob eine Adresse zu Ihrer Website gehört, entscheiden wir in allen Punkten nach der Domain, nicht nach dem einzelnen Host. Die geprüfte Domain mit und ohne „www.“ und ihre Subdomains, etwa shop.ihre-firma.de, zählen als eigene; alles andere ist eine fremde Domain.
- Weiterleitung: Endet G oder R auf einer anderen Domain als A1, ist das ein Fehler. Endet er auf einer anderen Adresse derselben Domain, etwa einer Zustimmungsseite auf einer Subdomain, ist das ein Hinweis.
- Fremde Links nur für Google: Wir sammeln die Links auf fremde Domains und zählen ihre Hosts. Kommen Hosts in G oder R vor, aber weder in A1 noch in A2, sind 5 oder mehr ein Fehler, einer bis 4 eine Warnung; wir zeigen höchstens 10. Links auf Ihre eigene Domain und ihre Subdomains zählen nicht. Wechseln die Links schon zwischen A1 und A2 um mindestens so viele Hosts, ist der Unterschied nur ein Hinweis.
- Abweichender Inhalt: Unterscheidet sich der Titel zwischen A1 und G, ohne Groß- und Kleinschreibung und Leerzeichen, ist das eine Warnung; wechselt er schon zwischen A1 und A2, vergleichen wir ihn nicht. Ist der sichtbare Text in G oder R mehr als doppelt so lang wie im längeren Browser-Abruf und mehr als 1.000 Zeichen länger, ist das ebenfalls eine Warnung. Als sichtbarer Text zählt der Text im body ohne script, style, noscript und template.
- Enthalten beide Browser-Abrufe weniger als 300 Zeichen sichtbaren Text, G oder R aber mindestens so viel, baut meist ein Skript die Seite erst im Browser auf, und Google erhält eine fertige Fassung. Links, Titel und Text dieser Fassung vergleichen wir dann nicht; der Punkt bleibt „Nicht geprüft“, und ihre fremden Hosts stehen nur zum Prüfen da. Die Grenze von 300 Zeichen nutzt auch der KI-Crawler-Check.
- Versteckte externe Links: Links auf andere Websites in Elementen, die ein style-Attribut versteckt – font-size:0, left oder top bei -999 Pixeln oder weiter außen, Höhe oder Breite 0 mit overflow:hidden, display:none oder visibility:hidden. Mit display:none und visibility:hidden verstecken viele Websites auch Menüs, Hinweise oder App-Banner, bis ein Skript sie zeigt. Solche Links zählen deshalb nur, wenn der versteckte Bereich auf mindestens 3 andere Websites verlinkt und auf keine Seite Ihrer eigenen. Wir prüfen jeden der vier Abrufe; ein Fund ist eine Warnung mit Anzahl, Hosts und Fundort. „Für alle“ heißt: auch in A1 oder A2; „nur für Google“ heißt: nur in G oder R.
- Spam-Begriffe: Wir suchen „viagra“, „cialis“, „kamagra“, „levitra“, „payday loan“, „online casino“, „slot gacor“, „togel“, „replica watches“, „buy followers“, „hacked by“, „defaced by“ als ganze Wörter im sichtbaren Text und im Titel. Ein Treffer ist eine Warnung mit der Fundstelle und je 60 Zeichen davor und danach. Treffer sind kein Beweis; eine Apotheke darf Viagra nennen.
- Fremde Schriftzeichen: Stehen mehr als 100 japanische, chinesische oder koreanische Zeichen im sichtbaren Text oder in den Linktexten, obwohl die Seite im lang-Attribut weder Japanisch noch Chinesisch noch Koreanisch angibt, ist das eine Warnung. Das ist typisch für den „Japanese Keyword Hack“.
- Verdächtiger Code: ein iframe mit fremder Quelle, das höchstens 1 Pixel breit oder hoch ist oder mit eigenem hidden- oder style-Attribut versteckt ist, oder „eval(atob(“, „eval(unescape(“ oder „document.write(unescape(“ in einem Skript direkt im HTML. Jeder Fund ist eine Warnung. iframes in noscript zählen nicht, denn Browser mit JavaScript laden sie nicht; ebenso iframes in einem versteckten Fenster, etwa mit einem Video.
- Sitemap: Wir lesen bis zu 500 Adressen aus /sitemap.xml oder, wenn es die nicht gibt, aus der Sitemap, die die robots.txt nennt. Liegen 5 oder mehr davon außerhalb Ihrer Domain, oder enthalten mehr als 10 Prozent Spam-Begriffe oder solche Schriftzeichen im Pfad, ist das eine Warnung.
- Gesamtaussage: Ein Fehler ergibt „Deutliche Hinweise auf eine Manipulation“, nur Warnungen ergeben „Auffälligkeiten gefunden“, sonst steht dort „Keine Auffälligkeiten gefunden (das ist keine Entwarnung)“.
- Das Ergebnis einer Domain bewahren wir 10 Minuten auf. Wird sie in dieser Zeit noch einmal geprüft, zeigen wir es mit der Uhrzeit der ursprünglichen Prüfung.
Annahmen und Grenzen
- Bei drei der vier Abrufe gibt sich unser Server als Browser aus, bei einem als Googlebot. Anders lässt sich nicht erkennen, ob eine Website Google etwas anderes zeigt.
- Alle Schwellen sind Richtwerte. Sie sollen deutliche Fälle finden und seriöse Websites nicht verdächtigen.
- Das Ergebnis speichern wir mit Domain und Prüfzeit 10 Minuten lang, ohne Bezug zu Ihnen. Zum Schutz vor Missbrauch sind je Besucher 20 Prüfungen in der Stunde möglich und je Domain 30 Prüfungen in der Stunde über alle Besucher.
Häufige Fragen
Fragen zu diesem Werkzeug
Etwas offen geblieben? Schreiben Sie uns per E-Mail an hello@cortexion.ai oder unter +49 221 67763990.
Ein Zeichen kann die Google-Suche sein: Unter Ihrer Domain erscheinen fremde Titel, Seiten in einer fremden Sprache oder Angebote für Medikamente, Glücksspiel oder Markenware, die Sie nie angelegt haben. Weitere Zeichen sind Weiterleitungen auf fremde Websites, unbekannte Benutzer im Verwaltungsbereich, Warnungen im Browser oder ein Hinweis Ihres Hosters. Welche Seiten Google kennt, zeigt die Suche „site:“ mit Ihrer Domain; gefundene Probleme meldet Google in der Search Console im Bericht „Sicherheitsprobleme“.
Cloaking heißt: Eine Website zeigt Suchmaschinen andere Inhalte als Besuchern. Google wertet das als Verstoß gegen seine Spam-Richtlinien. Manipulierte Websites nutzen Cloaking, damit Spam bei Google erscheint, der Inhaber beim Besuch seiner Seite aber nichts bemerkt. Dieses Werkzeug vergleicht deshalb die Fassung für Googlebot mit der für Browser.
Manipulierte Websites können unterscheiden, wer anfragt: Googlebot bekommt Spam, wer die Adresse selbst eintippt, die normale Seite. Manche leiten nur Besucher weiter, die aus der Google-Suche kommen, oder zeigen Spam nur einmal je Besucher oder nur auf dem Smartphone. Unterseiten, die nur Google kennt, sehen Sie beim Besuch Ihrer Startseite ohnehin nicht.
Halten Sie Website-System, Erweiterungen und Designvorlagen aktuell und entfernen Sie, was Sie nicht nutzen. Nutzen Sie für jeden Zugang ein eigenes, langes Passwort und die Zwei-Faktor-Anmeldung, wo es sie gibt. Geben Sie Zugänge nur so weit weiter wie nötig und legen Sie regelmäßig Backups an, die nicht auf demselben Server liegen. Einen vollständigen Schutz gibt es nicht.
Das hängt vom Aufwand ab: wie tief der Schadcode steckt, ob es ein sauberes Backup gibt und wie viele Seiten betroffen sind. Manchmal genügen ein Backup und neue Zugänge, manchmal müssen Fachleute Dateien und Datenbank einzeln durchsuchen. Fragen Sie Ihren Hoster oder Fachleute nach einem Angebot für Ihren Fall.
Erstellt vom Cortexion-Team · Stand: