Website für Elektriker: Was sie leisten muss und was sie kostet

Elektriker fotografiert einen geöffneten Verteilerkasten im Treppenhaus

Was eine Website für Elektriker leisten muss

Kunden suchen eine bestimmte Elektroarbeit, haben oft ein konkretes Problem im Haus und müssen einem Betrieb vertrauen, dessen Arbeit hinter Putz und Abdeckung verschwindet. Daraus ergeben sich fünf Aufgaben für die Website eines Elektrobetriebs.

  1. Elektroarbeiten und Einzugsgebiet auf den ersten Blick

    Kunden suchen oft direkt nach der Arbeit, die sie brauchen: eine Wallbox, ein neuer Zählerschrank, mehr Steckdosen in der Küche, die Elektrik einer Altbauwohnung. Die Startseite sagt deshalb sofort, welche dieser Arbeiten Sie übernehmen, für wen Sie arbeiten – privat, gewerblich, für Hausverwaltungen – und welche Orte Sie anfahren. Für jede Elektroarbeit, mit der Sie gefunden werden wollen, etwa „Wallbox installieren“ oder „Zählerschrank erneuern“, gibt es eine eigene Seite.

  2. Die Störung von der geplanten Arbeit trennen

    Ein Stromausfall im Haus, ein Fehlerstromschutzschalter, der immer wieder auslöst, oder eine verschmorte Steckdose ist eine andere Lage als die Planung einer Elektrosanierung. Wer ohne Strom dasitzt, liest keine Leistungsseite: Für diesen Fall steht die Telefonnummer gut sichtbar und auf dem Handy antippbar ganz oben, zusammen mit den Zeiten, zu denen Sie wirklich erreichbar sind. Eine Wallbox, eine Sanierung oder eine Photovoltaikanlage fragt man dagegen besser über ein Formular an, das gleich nach Art der Arbeit, Ort, Baujahr des Hauses und einem Foto vom Zählerschrank fragt.

  3. Die Fragen vor der Anfrage beantworten

    Vor der Anfrage wollen Kunden eines Elektrikers zum Beispiel wissen: Arbeiten Sie auch in bewohnten Altbauten? Kümmern Sie sich um die Anmeldung beim Netzbetreiber? Was brauchen Sie für ein Angebot – Fotos vom Zählerschrank, das Baujahr, einen Grundriss? Wird bei einer Sanierung Raum für Raum gearbeitet oder alles auf einmal, und wie lange bleibt der Strom abgeschaltet? Jede dieser Antworten auf der Website erspart Ihnen einen Rückruf von der Baustelle.

  4. Vertrauen mit Belegen statt Behauptungen

    Ob eine Elektroinstallation gut gemacht ist, sieht der Kunde nach dem Verputzen nicht mehr. Er muss dem Elektrobetrieb vorher vertrauen, und dabei helfen Belege: Meistertitel oder Eintragung in die Handwerksrolle, Mitgliedschaft in der Innung, die Eintragung im Installateurverzeichnis eines Netzbetreibers, Fotos eigener Arbeiten wie einer sauber verdrahteten und beschrifteten Unterverteilung und echte Bewertungen. Nennen Sie davon nur, was Ihr Elektrobetrieb tatsächlich vorweisen kann.

  5. Privat- und Gewerbekunden getrennt ansprechen

    Hausbesitzer fragen nach Wallbox, Smart Home, Photovoltaik oder der Elektrik für die neue Küche. Gewerbekunden fragen nach der Prüfung elektrischer Anlagen und Geräte, nach Wartung, Hallenbeleuchtung oder Datennetz. Arbeiten Sie für beide, bekommt jede Gruppe einen eigenen Einstieg: Der Hausbesitzer findet die Wallbox, die Hausverwaltung oder der Gewerbekunde die Anlagenprüfung, ohne sich durch eine gemischte Liste zu lesen.

Welche Seiten Ihre Website braucht

Ein Elektrobetrieb mit wenigen Schwerpunkten kommt mit Startseite, drei Leistungsseiten und Kontakt aus; wer von der Steckdose bis zur Photovoltaikanlage alles anbietet, braucht mehr Leistungsseiten. So kann der Seitenplan aussehen:

  • Startseite

    Ihre Elektroarbeiten im Überblick, das Einzugsgebiet und die Telefonnummer für Störungen, ohne dass jemand scrollen muss; darunter der Weg zur Anfrage für geplante Arbeiten.

  • Leistungsseiten

    Je Leistung, die Sie wirklich anbieten, eine Seite: was Sie konkret machen, wie lange der Strom dafür abgeschaltet wird, wer die Anmeldung beim Netzbetreiber übernimmt und welche Fotos Sie für ein Angebot brauchen. Mögliche Seiten:

    • Elektroinstallation und Altbausanierung
    • Zählerschrank und Unterverteilung
    • Wallbox und Ladestation
    • Photovoltaik und Speicher
    • Smart Home und Gebäudeautomation
    • Sprechanlage, Alarm- und Videotechnik
    • Prüfung elektrischer Anlagen und Geräte für Gewerbe
  • Referenzen

    Fotos eigener Arbeiten mit Ort und Aufgabe in einem Satz, etwa die neue Unterverteilung im Altbau oder die Beleuchtung einer Werkhalle, jeweils mit Zustimmung des Kunden.

  • Über uns

    Wer den Elektrobetrieb führt, Meister- oder Gesellenbrief, das Team und seit wann es den Betrieb gibt – mit Fotos von Menschen, die tatsächlich bei Ihnen arbeiten.

  • Notdienst nur mit echtem Notdienst

    Zeiten, Telefonnummer, Einzugsgebiet und ob Zuschläge anfallen, damit niemand nachts mit falschen Erwartungen anruft; dazu der Hinweis, dass bei einem Stromausfall in der ganzen Straße der Netzbetreiber zuständig ist.

  • Karriere wenn Sie Personal suchen

    Offene Stellen und Ausbildungsplätze zur Elektronikerin oder zum Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik, mit dem, was Bewerber bei Ihnen erwartet, und einem einfachen Weg, sich zu melden.

  • Kontakt und Anfrage

    Telefon, E-Mail und Anschrift sowie ein Formular, das nach Art der Elektroarbeit, Ort und Zeitraum fragt und Fotos annimmt, etwa vom Zählerschrank oder vom geplanten Wallbox-Stellplatz.

  • Impressum und Datenschutz

    Die Pflichtseiten; was ein Elektrobetrieb dort angeben sollte, steht im übernächsten Abschnitt.

Was kostet eine Website für Elektriker?

Ob Sie es Website oder Homepage nennen: Der Aufwand für einen Elektrobetrieb hängt vor allem davon ab, wie viele Leistungen von der Elektroinstallation bis zur Photovoltaik Sie einzeln zeigen, ob Fotos eigener Arbeiten vorhanden sind und ob Sie auch Gesellen und Auszubildende ansprechen wollen. Ein Auftritt mit Notdienst, Gewerbebereich und Karriere-Seite braucht mehr als eine Startseite mit drei Leistungen und Kontakt.

Was eine Website über mehrere Jahre bei einer Agentur, mit einem Baukasten oder mit KI kostet, rechnen Sie mit Ihren eigenen Zahlen im Website-Kosten-Rechner nach; den Umfang wählen Sie dort nach dem Seitenplan oben.

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Kommt eine Leistung dazu, etwa ein Speicher zur Photovoltaik oder Ladestationen für einen Firmenparkplatz, beauftragen Sie die neue Seite mit einem Satz.

Pflichtangaben und Auftritt

Dieser Abschnitt ersetzt keine Rechtsberatung. Er nennt, was in der Regel für Elektrobetriebe gilt; Einzelheiten klären Sie mit Ihrer Handwerkskammer, Ihrer Innung oder Ihrem Fachverband.

  • Impressum nach § 5 DDG: Auch der Elektrobetrieb mit einer einzigen Seite braucht ein leicht erreichbares Impressum, unter anderem mit Name und Anschrift, einer E-Mail-Adresse für die schnelle Kontaktaufnahme und, soweit vorhanden, Handelsregistereintrag und Umsatzsteuer- oder Wirtschafts-Identifikationsnummer; bei einer Elektro-GmbH zusätzlich Rechtsform und Vertretungsberechtigte.
  • Handwerkskammer: Elektrobetriebe sind in der Regel in die Handwerksrolle eingetragen. Ob Ihr Impressum zusätzlich die zuständige Kammer, die Berufsbezeichnung und die berufsrechtlichen Regelungen nennen muss, fragen Sie Ihre Handwerkskammer.
  • Titel und Zeichen: „Meisterbetrieb“, „Innungsbetrieb“ sowie Logos von Verbänden, Prüfzeichen oder Herstellern von Wallboxen und Wechselrichtern nur, wenn sie auf Ihren Betrieb zutreffen und Sie sie verwenden dürfen. Im Zweifel fragen Sie Innung oder Verband.
  • Datenschutzerklärung: Sie beschreibt, was die Website tatsächlich tut, etwa was mit den Fotos vom Zählerschrank oder Sicherungskasten aus dem Anfrageformular geschieht.
  • Zusagen: Keine Festpreise für die Wallbox, keine Reaktionszeiten beim Stromausfall und kein „rund um die Uhr erreichbar“, wenn Sie das im Alltag nicht einhalten können.

Gleicher Auftritt überall: Name, Anschrift und Telefonnummer stehen auf Website, Google-Unternehmensprofil, Rechnung, Briefpapier und Fahrzeugbeschriftung gleich. Wer Ihren Wagen in der Straße sieht und danach sucht, findet so denselben Betrieb wieder.

Gefunden werden vor Ort

Neben der Website zählt bei der Suche nach einem Elektriker in der Nähe Ihr Unternehmensprofil bei Google. Es erscheint in Google Maps und neben den Suchergebnissen; wer mit ausgelöster Sicherung nach einem Elektriker sucht, kann Sie dort direkt anrufen oder Ihre Website öffnen.

  • Wählen Sie eine passende Hauptkategorie wie „Elektriker“ und weitere Kategorien nur für Leistungen, die Sie wirklich anbieten.
  • Elektriker arbeiten meist beim Kunden. Empfangen Sie keine Kunden im Betrieb, tragen Sie Ihr Einzugsgebiet als Servicegebiet ein; die Betriebsadresse muss dann nicht öffentlich erscheinen.
  • Erreichbarkeit, Telefonnummer und Leistungen stimmen mit der Website überein: Steht im Profil kein Notdienst, steht auch auf der Website keiner.
  • Zeigen Sie Fotos eigener Arbeiten, etwa eine fertige Unterverteilung oder das beschriftete Firmenfahrzeug, und Ihres Teams, keine Bilder aus Bilddatenbanken.

Bewertungen können Kunden prüfen, bevor sie Sie ins Haus lassen. Fragen Sie nach einem abgeschlossenen Auftrag, solange der Kunde zufrieden vor seiner neuen Unterverteilung oder Wallbox steht – am einfachsten mit einem direkten Bewertungslink, etwa als QR-Code auf Rechnung, Übergabeprotokoll oder Visitenkarte.

  • Antworten Sie auf Bewertungen sachlich, auch auf Kritik an Terminen oder am Staub nach dem Schlitzestemmen, und ohne Daten des Kunden zu nennen.
  • Bieten Sie für Bewertungen keine Gegenleistung an, auch keinen Rabatt auf die nächste Elektroprüfung; das untersagen die Richtlinien von Google.

Eigene Seiten für Nachbarorte lohnen sich nur mit eigenem Inhalt, etwa der Hallenbeleuchtung, die Sie dort für einen Betrieb erneuert haben; dieselbe Seite mit ausgetauschtem Ortsnamen hilft niemandem. Eine bestimmte Platzierung bei Google kann Ihnen niemand versprechen, auch wir nicht.

Häufige Fragen

Fragen von Elektrikern zur eigenen Website

Etwas offen geblieben? Schreiben Sie uns per E-Mail an hello@cortexion.ai oder unter +49 221 67763990.

Für jede Leistung, mit der Sie gefunden werden wollen, ja: Eine Seite über Wallboxen beantwortet die Fragen eines Wallbox-Kunden besser als ein Stichwort in einer langen Liste. Kleinere Arbeiten wie Lampen anschließen oder Steckdosen versetzen können gesammelt auf einer Seite stehen. Für den Anfang reichen Startseite, die drei wichtigsten Leistungsseiten und Kontakt; die Seite für Photovoltaik oder Smart Home kommt dazu, wenn Sie das anbieten.

Erstellt von Marc Bode · Stand:

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  • In wenigen Minuten ausgefüllt
  • Pflicht: Worum es geht, zwei, drei Sätze zu Ihrem Unternehmen, Name und E-Mail
  • Ohne Anmeldung

Schritt 1 von 4 · dauert wenige Minuten

Schritt 1 von 4 Worum geht es?

Ein Klick genügt – danach geht es automatisch weiter.

Mit Sternchen markierte Angaben sind Pflicht.

Die KI liest Ihren Auftritt ein und übernimmt Inhalte und Bilder; bewährte Adressen bleiben, geänderte werden per 301 weitergeleitet.

Schritt 2 von 4 Erzählen Sie kurz von sich

Zwei bis drei Sätze reichen. Hier tippen Sie am meisten.

Mindestens 20 Zeichen: Branche, Leistungen, Region und Wünsche – je konkreter, desto besser der Entwurf. Beim Relaunch: Was soll bleiben, was stört Sie heute?

Ihre Branche (optional – ein Klick, falls es hier passt)

Ohne Angabe erkennen wir Ihre Branche aus Ihrer Beschreibung.

Gesundheit & Praxis, Kanzlei & Beratung: Für Berufsgeheimnisträger (§ 203 StGB) vorerst nur als Informationswebsite ohne Anfrageformular – Details (öffnet in einem neuen Tab).

Schritt 3 von 4 Wünsche und Vorbilder Optional

Dieser ganze Schritt ist freiwillig – Sie dürfen ihn mit einem Klick überspringen. Zwei, drei Klicks machen Ihren Entwurf aber deutlich treffsicherer.

Welche Wirkung gefällt Ihnen?

Und welche Farbwelt?

Welche Seiten brauchen Sie?

Ohne Auswahl schlagen wir den passenden Seitenaufbau für Ihre Branche vor.

Was soll die Website vor allem bringen?

Wie eilig ist es Ihnen?

Websites, die Sie schön finden

Bis zu drei Adressen, deren Optik Ihnen gefällt. Die KI übernimmt Stilrichtung und Farbklima – niemals Inhalte.

Websites, die Sie inhaltlich gut finden

Bis zu drei Adressen, deren Texte, Aufbau oder Argumentation Sie überzeugen – gern auch aus Ihrer Branche.

Bilder und PDFs mitschicken

Haben Sie Fotos von Ihren Produkten, Angebote oder eine Unternehmenspräsentation? Verkaufen Sie Produkte bestimmter Hersteller? Hier können Sie unserem Team alles mitgeben, was hilft, Sie und Ihr Angebot besser zu verstehen – wir arbeiten es in Ihren Entwurf ein. Bitte schwärzen Sie vorher Kundendaten, etwa in Angeboten.

Schritt 4 von 4 – letzter Schritt Wohin dürfen wir liefern?

Nur noch Name und E-Mail – dorthin schicken wir den fertigen Entwurf Ihrer Website.

Hierhin schicken wir zuerst den Bestätigungslink, dann Ihren fertigen Entwurf.

Sie erhalten gleich eine E-Mail mit Bestätigungslink. Erst nach Ihrer Bestätigung legen wir los. Der Link gilt 7 Tage.

  • Kostenlos und unverbindlich – keine Zahlungsdaten nötig
  • Für den Entwurf: kein Abo, keine Verlängerung, kein Anruf-Marketing
  • Ihre Angaben nutzen wir ausschließlich für diese Anfrage

Nach dem Absenden: Sie erhalten gleich eine E-Mail mit Bestätigungslink. Erst nach Ihrer Bestätigung legen wir los – wir lesen Ihre Angaben, die KI-Agentur baut Ihre Website, und Sie bekommen den Link zu Ihrem Entwurf per E-Mail, in unter 24 Stunden und ohne Anruf.

Jede spätere Änderung beauftragen Sie mit einem Satz. Gebucht wird erst zum Überarbeiten und Live-Stellen, ab 14,99 € netto im Monat im Jahresvertrag (Monatsvertrag 17,99 €) – alle Preise ansehen.

Angebot ausschließlich für Unternehmer (§ 14 BGB), juristische Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtliche Sondervermögen. Alle Preise netto zzgl. gesetzlicher Umsatzsteuer.

Echte Websites aus dem Builder: cortexion.ai deutsche-tanktechnik.de lichtmast-mieten.de und diese Website selbst